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	<title>Kulturlichter &#187; Rezensionen Pop- und Rockmusik</title>
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	<description>Spot an für die Kultur!</description>
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		<title>Neuentdeckung des Jahres: Monotekktoni</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 23:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen Pop- und Rockmusik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorletztes Jahr waren es Covenant, letztes Jahr VNV Nation, dieses Jahr ist meine Entdeckung des Jahres definitiv Monotekktoni. Die 37- Jährige Tonia Reeh aus Berlin macht seit fast zehn Jahren feinste elektronische Musik.
Hierbei changiert sie zwischen Ambient, was ihrer Musik das Melodische, Pop, was ihrer Musik das Eingängige und EBM, was ihrer Musik die Seele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorletztes Jahr waren es Covenant, letztes Jahr VNV Nation, dieses Jahr ist meine Entdeckung des Jahres definitiv Monotekktoni. Die 37- Jährige Tonia Reeh aus Berlin macht seit fast zehn Jahren feinste elektronische Musik.</p>
<p>Hierbei changiert sie zwischen Ambient, was ihrer Musik das Melodische, Pop, was ihrer Musik das Eingängige und EBM, was ihrer Musik die Seele verleiht.</p>
<p>Beats wie Outfits waren beim heutigen Auftritt auf dem Sommerfest der Uni Potsdam gleichermaßen scharf, wo Monotekktoni als finaler &#8211; und zu Recht &#8211; längster Akt vor begeisterter ebenso wie intoxinierter Masse auftrat.</p>
<p>Eine Youtube-Empfehlung schlechthin, und man darf diese Künstlerin auch unterstützen, kosten die CDs bei ihr direkt gekauft doch gerade mal 11 Euro, was sich jeder leisten kann.</p>
<p>Keep on grooving!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Licht aus im Nil, Spot an mit Stil</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 00:12:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lichtshows]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen Pop- und Rockmusik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Nilclub hat sich eine Konzertlichtanlage geleistet, samt Lichtdesigner natürlich  
Die hervorragenden Bands Yes Sør und Fat Chaplin spielten Sets des gepflegten Garagenrocks, bzw. Metals.
Unterstützt wurden die jungen Musiker von 4 LED Par 56 DMX. Live &#8220;belichtet&#8221; von mir, kam die Musik sehr gut beim rund 50- köpfigen Publikum an. Und fürs Licht gabs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nilclub hat sich eine Konzertlichtanlage geleistet, samt Lichtdesigner natürlich <img src='http://www.kulturlichter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die hervorragenden Bands Yes Sør und Fat Chaplin spielten Sets des gepflegten Garagenrocks, bzw. Metals.</p>
<p>Unterstützt wurden die jungen Musiker von 4 LED Par 56 DMX. Live &#8220;belichtet&#8221; von mir, kam die Musik sehr gut beim rund 50- köpfigen Publikum an. Und fürs Licht gabs ein extra-Lob von Fat Chaplin &#8211; das freut!</p>
<p>Hier ein Eindruck des Konzerts:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-267" title="neues licht (1)" src="http://www.kulturlichter.de/wp-content/uploads/2010/05/neues-licht-1.JPG" alt="neues licht (1)" width="480" height="360" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erleuchtet: Garagenrock und Fußball</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 12:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lichtshows]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen Pop- und Rockmusik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern spielten Smanti Pen. und Yes Sør! im Nilclub auf einer Soliparty für die Potsdamer Fußballmannschaft UFK. Der Meister hat die Lichtshow für die Bands gestaltet.
Im Dunkeln stehen gelassen! So düster geht es Bands ohne meine Photonenschleudern

Mit Licht sieht die Welt schon schöner aus

Die Studenten pumpen soliden Garagenrock in die Ohren der Zuschauer

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern spielten Smanti Pen. und Yes S<span id="message_4185948">ø</span>r! im Nilclub auf einer Soliparty für die Potsdamer Fußballmannschaft UFK. Der Meister hat die Lichtshow für die Bands gestaltet.</p>
<p>Im Dunkeln stehen gelassen! So düster geht es Bands ohne meine Photonenschleudern</p>
<p><img title="ufk soliparty 2010 (17)" src="http://www.kulturlichter.de/wp-content/uploads/2010/02/ufk-soliparty-2010-17.JPG" alt="ufk soliparty 2010 (17)" width="480" height="360" /></p>
<p>Mit Licht sieht die Welt schon schöner aus</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-239" title="ufk soliparty 2010 (23)" src="http://www.kulturlichter.de/wp-content/uploads/2010/02/ufk-soliparty-2010-232.JPG" alt="ufk soliparty 2010 (23)" width="480" height="360" /></p>
<p>Die Studenten pumpen soliden Garagenrock in die Ohren der Zuschauer</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-230" title="ufk soliparty 2010 (6)" src="http://www.kulturlichter.de/wp-content/uploads/2010/02/ufk-soliparty-2010-6.JPG" alt="ufk soliparty 2010 (6)" width="480" height="360" /></p>
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		<title>Es werde Wort! Hegenbergs Humardrock im Kato</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 20:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen Pop- und Rockmusik]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine halben Sachen! Hier wird erschaffen, und zwar das Wort Humardrock. Humard setzt sich aus Humor (Texte und Gespräche mit dem Publikum) und hard (Einsatz einer Rythmusgitarre, hardrockartiger Habitus der Band und Zuschauer) zusammen und erinnert (human) zudem an die Menschlichkeit, die Hegenberg durch seine unkomplizierte Art ausstrahlt. (Rock erklärt sich von selbst.)

Haben sie meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Keine halben Sachen! Hier wird erschaffen, und zwar das Wort Humardrock. Humard setzt sich aus Humor (Texte und Gespräche mit dem Publikum) und hard (Einsatz einer Rythmusgitarre, hardrockartiger Habitus der Band und Zuschauer) zusammen und erinnert (human) zudem an die Menschlichkeit, die Hegenberg durch seine unkomplizierte Art ausstrahlt. (Rock erklärt sich von selbst.)<br />
</strong></p>
<p>Haben sie meinen Blog gelesen oder sind sie einfach so besser geworden? Die letzten Winter kritisierte Location Kato hat sich auf meinem inzwischen dritten Jan Hegenberg- Konzert gewandelt. Die Frau am Einlass war freundlich und sogar zu Scherzen aufgelegt, das Team an der Garderobe schien nicht mehr aus einem „Warten auf Godot“ entsprungenen Mann, sondern gleich drei auffällig jungen Leuten zu bestehen – welche die Garderobe plötzlich räumten. Also ebenfalls fluchs hinter gegangen, Mantel selbst aufgehängt. Auch mal ne Erfahrung!</p>
<p>Doch nun das Negative: Das Kato öffnete – wahrscheinlich jedoch durch Verschulden der Band – eine knappe halbe Stunde später als erwartet die Türen. Das Bier ist zudem leider teurer geworden.</p>
<p>Und nun wieder ganz viel Positives: Das Haus war etwas voller als im letzten Winter. Die Lichtanlage wurde etwas konsequenter bedient, jedoch immernoch vom Tonmischer. Anheuern eines gewisssen Lichtmeisters würde hier sicher Abhilfe schaffen und zu einer konsequenteren Lichtshow führen. Denn auch Jan Hegenbergs lässig durch den Saal gerufenen Regieanweisungen in dieser Hinsicht wurden gerne mal überhört.</p>
<p>Die mit nur wenigen neuen Songs vom neuen Album „Untot auf Urlaub“ gespickte Setlist  war – eine weitere Neuerung – mit einer Pause versehen, nach dem emotionalen und für Hegenberg ungewöhnlich adulten Lied „Nichts Gelernt“.</p>
<p>Nach guten einenhalb Stunden solidem Humardrock ging ein fröhlicher Abend zu Ende und man freut sich aufs Wiedersehen im nächsten Jahr.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Perfekt integriert &#8211; Tangerine Dream vs. Fledermäuse</title>
		<link>http://www.kulturlichter.de/index.php/173/rezensionen-pop-und-rockmusik/perfekt-integriert-tangerine-dream-vs-fledermause/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 13:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen Pop- und Rockmusik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Sonntag, den 30. August 09, traten Tangeine Dream in der Zitadelle auf und nur Fledermäuse konnten sie stoppen.
Das Konzert begann zwar mit einer halben Stunde Verpätung, doch immerhin hatte man auf ein Vorprogramm verzichtet. Die Elektrogruppe um Edgar Froese, das einzige noch verbliebene Gründungsmitglied, spielte über zwei Stunden. Während die ersten zwei Songs, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am vergangenen Sonntag, den 30. August 09, traten Tangeine Dream in der Zitadelle auf und nur Fledermäuse konnten sie stoppen.</strong></p>
<p>Das Konzert begann zwar mit einer halben Stunde Verpätung, doch immerhin hatte man auf ein Vorprogramm verzichtet. Die Elektrogruppe um Edgar Froese, das einzige noch verbliebene Gründungsmitglied, spielte über zwei Stunden. Während die ersten zwei Songs, mit Bongos a lá Südseefeeling noch recht ähnlich klangen, bot der Rest des Konzerts eine gute Mischung. In Wellenbewegungen, die auch die Laser vollführten, steigerte sich das Set in tranceartige Sphären, um mit Saxophonsolies und Gitarrenrock zu alternieren.</p>
<p>Die Lichtshow bestand vorwiegend aus Blau- und Grüntönen. Nur das Saxophon bekam tiefes Rot, sodass die musikalischen Kontraste sich auch im Licht wiederspiegelten.</p>
<p>Den Hauptteil der Show machten jedoch zwei Laser, die alle möglichen Farben und Formen produzieren konnten, aus. Da ich relativ weit hinten saß, hatte ich eine super Sicht auf  Strahlengewitter und wandernde Lichtwände &#8211; und war zugleich perfekt integriert wie in keine Lichtshow zuvor &#8211; , denn man hatte vorbildlicherweise daran gedacht, auch das Publikum einzunebeln. Hierzu kam eine Kombi aus Nebel- und Windmaschine &#8211; für Open Airs das einzig Wahre &#8211; zum Einsatz.</p>
<p>Leider waren Fressbuden und Bäume im Umfeld beleuchtet, was extrem störte. Bei einer von Lasern dominierten Darbietung sollte es noch dunkler sein als bei einer Lichtshow.</p>
<p>Viertel vor zehn verließen die Träumer die Bühne ohne ein Wort gesagt zu haben. So muss das sein! Kein Rumgeschleime, keine Langeweile, kein Berlin-ihr-seid-die-größten, sondern Musik pur.</p>
<p>Dann betraten sie die Bühne wieder für gefühlte 3 Zugaben, ohne Pause durchgejammt. Um 22 Uhr war Schluss, Edgar sagte mit seiner rauchigen lieber-Opa-Stimme, weitere Zugaben seien gestrichen, da ab Zehn die Fledermäuse  schnarchten und  man sie nicht stören wolle. Das sei eben alemannischer Tierschutz. Wir sind zwar nicht in Alemannien, aber das kann man ihm nachsehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Yes, die Pet Shop Boys leben noch</title>
		<link>http://www.kulturlichter.de/index.php/96/rezensionen-pop-und-rockmusik/yes-die-pet-shop-boys-leben-noch/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 18:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen Pop- und Rockmusik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erwartungen waren niedrig. Nach der naiv-dummen Vorabsingle ‚Love etc.’ haben die Pet Shop Boys jedoch ein Album herausgebracht, dass sich durchaus hören lassen kann.
Ihr zehntes reguläres Album kommt in langweiligem Weiß daher, kontrastiert mit Farbspielen, die an das Cover ihres difficult-listening Albums ‚Introspective’ erinnern. Das Booklet fällt mager aus, zu den Songs gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Erwartungen waren niedrig. Nach der naiv-dummen Vorabsingle ‚Love etc.’ haben die Pet Shop Boys jedoch ein Album herausgebracht, dass sich durchaus hören lassen kann.</strong></p>
<p>Ihr zehntes reguläres Album kommt in langweiligem Weiß daher, kontrastiert mit Farbspielen, die an das Cover ihres difficult-listening Albums ‚Introspective’ erinnern. Das Booklet fällt mager aus, zu den Songs gibt es weder Zeiten, noch sind die Texte lesbar, da man auf Zeilenumbruch und Stropheneinteilung verzichtet hat.<br />
Die Scheibe gibt musikalisch jedoch einiges her, so entstehen beim Hören vor allem der ersten drei Tracks interessante Kontraste. Erst ein Liebeslied, dann ein fröhliches und ein sentimentales Lied. Track vier ist gänzlich nichtssagend und wie die Singleauskopplung auch textlich schwach, ganz im Gegensatz zum restlichen Album. Mit ‚Vulnerable’ zeigen die Jungs, dass typische 80er- Synths auch heute noch frisch klingen können. Der Kuschelsong besticht durch ohrwurmverdächtige Melodie und hat das Zeug zur zweiten Single.<br />
Ein weiteres Highlight ist das düstere ‚Building a wall’, welches neben dem einzigen Song mit Orchesteruntermalung, ‚Legacy’ zu den politischen Stücken des Albums gehört.<br />
Neben ‚Building a wall’ gehört das stillere und gefühlsgeladene ‚The way it used to be’ zu den großen Nummern der zweiten Albumhälfte.</p>
<p>Alles in allem ein typisches Pet Shop Boys Album, welches keine wirklich schlechten Tracks aufweist (vgl. ‚Electricity’ auf ‚Bilingual’, ‘One and one make five’ auf ‘Very’), jedoch auch neue Ideen vermissen lässt – zwei Dinge, die sich leider nicht ausschließen.</p>
<p>Anspieltipps: Vulnerable, Building a Wall, The way it used to be<br />
Überspringtipps: Love etc., Did you see me coming?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kein Eis im Winter: Hegenberg heizt</title>
		<link>http://www.kulturlichter.de/index.php/86/rezensionen-pop-und-rockmusik/kein-eis-im-winter-hegenberg-heizt/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 18:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen Pop- und Rockmusik]]></category>

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		<description><![CDATA[Jan Hegenberg und Berliner Fans rocken die Kälte aus den Knochen, Bericht über einen Abend im Kato.
Man beginnt Konzertkritiken nicht mit etwas negativem. Das weiß ich.
Der erste Frust war, dass das Kato zehn Minuten zu spät mit dem Einlass begann und der alte Mann an der Garderobe völlig überfordert war. Eine Hilfe wäre hier sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jan Hegenberg und Berliner Fans rocken die Kälte aus den Knochen, Bericht über einen Abend im Kato.</strong></p>
<p><em>Man beginnt Konzertkritiken nicht mit etwas negativem. Das weiß ich.</em></p>
<p>Der erste Frust war, dass das Kato zehn Minuten zu spät mit dem Einlass begann und der alte Mann an der Garderobe völlig überfordert war. Eine Hilfe wäre hier sehr angebracht. Jan Hegenberg begann zu spielen, während ich gerade meine Jacke abgab, und mir folgten noch etwa 15 Leute…</p>
<p>Die Crew von Hegenberg war äußert gelassen, der Bassist markierte wie immer den Einlasser (was er sehr gut macht), eine Frau stempelte Hände und sagte mir, sie hätten keine T Shirts dabei, da der Bandtransporter überfüllt gewesen sei.</p>
<p>Bleibt also festzustellen, dass die Leute der Hegenberg- Crew entschieden besser drauf waren als die lahmen Katobediensteten.</p>
<p>Nun zum Set: Hegenberg hat alle Knaller gespielt, wo gibt! Auch waren einige Songs aufgefrischt. So kam der Opener „Fette Elfe“ mit Südseefeeling durch gelungene Percussioneinlagen und geilem neuen <em>Rhythmus </em>daher. „Trendy Eistee“ wurde mit langem Impropart eingeleitet und „Ratamatata“ startete doch glatt a capella.</p>
<p>Von Eis war an diesem Winterabend nichts zu merken. Schon vor dem Konzert standen drei Reihen Fans vor der leeren Bühne und gröhlten Songs des Liedermachers. So klappten dann auch sämtliche Mitsingparts wunderbar, die jumpende Masse legte das Kato ordentlich tiefer. Jan selber und seine Band Bam! ließen so manchen Spruch von der Lippe purzeln, um den etwa 100 Zuschauern einzuheizen.</p>
<p>Die Becken des Schlagzeugs klangen manchmal etwas blechern, ansonsten war alles super abgemischt und erfreute die Ohren. Das Gitarrensolo der Rythmusgitarre hätte der Mischer allerdings etwas herausheben können.</p>
<p>Das Licht war, obwohl es im Kato eine gute Konzertlichtanlage gibt, sehr bescheiden. Mit etwa 8 Lichtstimmungen in den knappen zwei Stunden des Konzerts gab es gerade so viele, wie sonst schon in einem flotten Song von etwa 5 Minuten üblich sind. Auch hätte man die Nebelmaschine des Kato ja mal anwerfen können. Hätte dem Auge sehr gefallen!</p>
<p>Alles in Allem jedoch von Anfangsschwierigkeiten abgesehen ein gelungener Abend.</p>
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		</item>
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		<title>Gnadenlos authentisch &#8211; Jan Hegenberg</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 17:57:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen Pop- und Rockmusik]]></category>

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		<description><![CDATA[Er vertont Inhaltsstofflisten von Duschbädern und französische DVD Player &#8211; Bedienungshinweise. Er verrappt per Chat zugesandte Reimworte in seiner eigenen Radiosendung, singt auf Englisch und Deutsch und, was weniger zu ihm passt, liebäugelt in Songs wie “Ratamatata” seit Neuestem mit Hardrock.
Jan Hegenbergs Songs behandeln außer Politik fast alle Themen männlicher, allzu menschlicher Existenz. Frust mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er vertont Inhaltsstofflisten von Duschbädern und französische DVD Player &#8211; Bedienungshinweise. Er verrappt per Chat zugesandte Reimworte in seiner eigenen Radiosendung, singt auf Englisch und Deutsch und, was weniger zu ihm passt, liebäugelt in Songs wie “Ratamatata” seit Neuestem mit Hardrock.<br />
Jan Hegenbergs Songs behandeln außer Politik fast alle Themen männlicher, allzu menschlicher Existenz. Frust mit Frauen und PC-Spielen, alte Omas im Bus und anderer Unflat werden besprochen. Seine Professionelle Unprofessionalität macht ihn ungemein authentisch, vor allem auch, da er weder Berater, noch Verlag hat, die ihn in seiner Kreativität ausbremsen oder seine so wertvollen Kanten textlicher Direktheit abschleifen würden. Ob man aus dem Ruhrpottler einen langweiligen Kommerzsänger machen könnte, wage ich allerdings auch zu bezweifeln. &#8211; Zumindest wäre es schade um ihn.</p>
<p>Der Gamer-Sänger ist unbändig und tappt dabei durch seine selbstironische Art trotzdem nicht in die Falle der Peinlichkeit. Als Entertainer auf seinen Konzerten versprüht er ein buntes Feuerwerk aus humorigen Ansagen und Talk mit dem Publikum, wobei er die Songabfolge auf Zuruf variiert.<br />
Eine Entwicklung gibt es auch bereits zu verzeichnen. Während in den Anfangsjahren Akustikklampfe und Gamertexte der Branche überwogen, aus der Jan ursprünglich stammt, gibt es nun auch Songs über andere Themen als Spiele und englische Texte. Eine Band kooperiert mit dem ehemaligen Biostudenten mittlerweile auch und bringt weitere Einfüsse mit.<br />
Hegenberg hat eine Sänger- und Songwriterkarriere durchgemacht, die an Genesis, Pink Floyd und die Pet Shop Boys erinnert. Keine dummen Prolls aus Deutschland sucht den Superstar, die einige Zeit lang von Managern missbraucht werden, sondern Leute, die für ihre Musikkarriere die Universität abbrechen, braucht die Kunst! (Der Keyboarder der Pet Shop Boys, ein Architekt, hat gerade mal eine einzige Treppe in England entworfen, bevor die Musikkarriere anfing, Pink Floyd und auch New Order haben sich über die Uni kennen gelernt.)<br />
Sollte es Bedarf an einem Lichttechniker geben, fahre ich gern mal auf einer Tour durch Deutschland mit!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Musik aus dem Geisterhaus</title>
		<link>http://www.kulturlichter.de/index.php/28/lichtshows/musik-aus-dem-geisterhaus/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 17:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lichtshows]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen Pop- und Rockmusik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturlichter.de/?p=28</guid>
		<description><![CDATA[“Scheiß Wetter, nicht?!”, fluchte der Genesis- Frontmann zum Anfang des Konzerts. Doch bei “Follow You, Follow Me” kam die Sonne zum Vorschein, man sah sie schräg hinter der Bühne untergehen und für Tony Banks, Mike Rutherford und Phil Collins muss das von der Sonne rot beleuchtete Publikum wunderbar ausgesehen haben.
In der nächten Ansage wird ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Scheiß Wetter, nicht?!”, fluchte der Genesis- Frontmann zum Anfang des Konzerts. Doch bei “Follow You, Follow Me” kam die Sonne zum Vorschein, man sah sie schräg hinter der Bühne untergehen und für Tony Banks, Mike Rutherford und Phil Collins muss das von der Sonne rot beleuchtete Publikum wunderbar ausgesehen haben.</p>
<p>In der nächten Ansage wird ein Geisterhaus beschrieben. “… und wenn ihr nachher nach Hause kommt und hört das “<em>schui schuui!</em>” &#8211; dann sind die Gespenster bei euch … und ihr seid im Geisterhaus…!” &#8211; So kündigte Phil Collins das geniale “Home By The Sea” an, ein Song, der garantiert der beste von Genesis und ein <strong>Muss</strong> auf Konzerten ist.<br />
Im letzten Drittel des Liedes &#8211; zu Anfang eines weiteren wunderschönen Gitarrensolos von Mike Rutherford &#8211; fuhren scheinwerferbesetzte Wägen mit roten bengalischen Feuern gewaltige Eisenarme hinter der Bühne hinauf, was dem Publikum ein beeindrucktes “ooooooh!” ablockte.</p>
<p>Eine (bei Genesis schon gewohnte) LED- Wand als Bildschirm und an die 300 Varilites, die in den 80ern eigens für Genesis entwickelt wurden und 1981 im ersten Konzert mit ferngesteuert bewegten Scheinwerfern überhaupt (natürlich ein Genesiskonzert) zum Einsatz kamen, rundeten die Lichtshow ab.</p>
<p>Phil Collins hat sich das Nuscheln abgewöhnt, ein weiteres Plus für Genesis, die wohl nie wieder auf Tour gehen werden.<br />
Einziges Minus ist der Betrug vorm Konzert: Um 19 Uhr, so steht auf der Karte, fängt das Konzert an. Fakt war: Von 19 bis 20 Uhr wurde auf Leinwänden kinomäßige Werbung gezeigt. Das riecht nacht Geldsucht der steinreichen Rocker. Etwas arm, die Aktion…</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-29" title="genesis" src="http://www.kulturlichter.de/wp-content/uploads/2009/07/genesis.jpg" alt="genesis" width="480" height="360" /></p>
<p>Eigene Lichtshow zu Genesis’ <em>Home By The Sea</em>, Mai 2005</p>
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