Archive for the ‘Rezensionen Pop- und Rockmusik’ Category

10 Jahre Jan Hegenberg – und kein Bisschen müde in der Berliner Spirale

Mein inzwischen viertes Jan-Hegenberg-Konzert war sicherlich das Beste. Denn nicht nur die neue Location Spirale war alternativer und jugendlicher angehaucht als der inzwischen geschlossene Riesenclub Kato, in dem die gut 100 Zuschauer immer etwas verloren wirkten. Am 2. März 2013 sahen wir tatsächlich eine kleine Lichtshow und Jan Hegenberg war selten so gut drauf wie [...]

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Philosophie trifft auf Phallosophie – Kassierer auf Konzi in Bestform

Am 29. September 2012 war es soweit: Ich sah Deutschlands bekannteste Punkband “Die Kassierer” und das Konzert hat, wie ihr seht, einige Eindrücke hinterlassen.
Ganze zwei Stunden spielte die Band aus Wattenscheid. Zum standardmäßigen Clublicht muss nicht viel gesagt werden, insgesamt wurden die etwa zehn Moving-Heads und mindestens nochmal so viele Par-Kannen sinnvoll eingesetzt. Die Anordnung [...]

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Viel Humor und wenig Neues – Jan Hegenbergs Album “Gamer Number 1″

The Nerd Bird sings again! Mit „Gamer Number 1“ erscheint Jan Hegenbergs bereits 5. reguläres Album.
Während die ersten Alben von der Akustikgitarre und Lagerfeuersound geprägt waren und danach eine Phase mit umfangreich besetzter Rockband kam, findet Jan auf dem 5. Album den gesunden Mittelweg. In den Credits sind nur ein Schlagzeug und Bass verzeichnet, [...]

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Gute Laune, große Gefühle: Titatoma im Pub

Gestern spielte Titatoma, seines Zeichens swingender Wiener im Langhaarlook in der potsdamer Studentenkneipe Pub a la Pub. Swingt Blues auch heute noch? Ich sage: Ja!
An der Bar sitzt ein Mann, Ende 40, 1,90 m, lange, wilde Locken und lässig-stilvolle Kleidung. Rockiger kann man nicht aussehen. Doch es ist nicht Rock, was die über 70 Zuhörer [...]

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Neuentdeckung des Jahres: Monotekktoni

Vorletztes Jahr waren es Covenant, letztes Jahr VNV Nation, dieses Jahr ist meine Entdeckung des Jahres definitiv Monotekktoni. Die 37- Jährige Tonia Reeh aus Berlin macht seit fast zehn Jahren feinste elektronische Musik.
Hierbei changiert sie zwischen Ambient, was ihrer Musik das Melodische, Pop, was ihrer Musik das Eingängige und EBM, was ihrer Musik die Seele [...]

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Licht aus im Nil, Spot an mit Stil

Der Nilclub hat sich eine Konzertlichtanlage geleistet, samt Lichtdesigner natürlich
Die hervorragenden Bands Yes Sør und Fat Chaplin spielten Sets des gepflegten Garagenrocks, bzw. Metals.
Unterstützt wurden die jungen Musiker von 4 LED Par 56 DMX. Live “belichtet” von mir, kam die Musik sehr gut beim rund 50- köpfigen Publikum an. Und fürs Licht gabs [...]

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Erleuchtet: Garagenrock und Fußball

Gestern spielten Smanti Pen. und Yes Sør! im Nilclub auf einer Soliparty für die Potsdamer Fußballmannschaft UFK. Der Meister hat die Lichtshow für die Bands gestaltet.
Im Dunkeln stehen gelassen! So düster geht es Bands ohne meine Photonenschleudern

Mit Licht sieht die Welt schon schöner aus

Die Studenten pumpen soliden Garagenrock in die Ohren der Zuschauer

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Es werde Wort! Hegenbergs Humardrock im Kato

Keine halben Sachen! Hier wird erschaffen, und zwar das Wort Humardrock. Humard setzt sich aus Humor (Texte und Gespräche mit dem Publikum) und hard (Einsatz einer Rythmusgitarre, hardrockartiger Habitus der Band und Zuschauer) zusammen und erinnert (human) zudem an die Menschlichkeit, die Hegenberg durch seine unkomplizierte Art ausstrahlt. (Rock erklärt sich von selbst.)

Haben sie meinen [...]

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Perfekt integriert – Tangerine Dream vs. Fledermäuse

Am vergangenen Sonntag, den 30. August 09, traten Tangeine Dream in der Zitadelle auf und nur Fledermäuse konnten sie stoppen.
Das Konzert begann zwar mit einer halben Stunde Verpätung, doch immerhin hatte man auf ein Vorprogramm verzichtet. Die Elektrogruppe um Edgar Froese, das einzige noch verbliebene Gründungsmitglied, spielte über zwei Stunden. Während die ersten zwei Songs, [...]

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Yes, die Pet Shop Boys leben noch

Die Erwartungen waren niedrig. Nach der naiv-dummen Vorabsingle ‚Love etc.’ haben die Pet Shop Boys jedoch ein Album herausgebracht, dass sich durchaus hören lassen kann.
Ihr zehntes reguläres Album kommt in langweiligem Weiß daher, kontrastiert mit Farbspielen, die an das Cover ihres difficult-listening Albums ‚Introspective’ erinnern. Das Booklet fällt mager aus, zu den Songs gibt es [...]

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