Kulturlichter: Spot an für die Kultur!

Terrassenshow und viele Dreiecke

Aufgrund von Regenwetter fand die vorerst letzte Lichtshow der Outdoorsaison 2015 komplett auf der Terrasse statt. Das bedeutet, dass unter dem Terrassendach auf der einen Seite das Publikum saß und auf der anderen Seite die Lichteffekte auf einem Tisch platziert waren. Trotzdem war es vom Feeling her eine Open-Air-Lichtshow, da eine Seite der Terrasse zum Garten hin komplett offen ist.

Die Anlage bestand aus der von Diaprojektor, LED-Spots und ADJ Sparkle (weißer Flower) unterschiedlich illuminierten Dreiecksäule und dem neu gebauten Dreieck mit 6 LED-Spots, welches erst zum zweiten Mal eingesetzt wurde. In der Mitte des Dreiecks stand nun noch eine bunte, drehende Effektlampe.

Die Setlist aus den drei finalen Songs des aktuellen Steven-Wilson-Albums “Hand. Cannot. Erase.” fand – genauso wie die Show – viel Zuspruch beim Publikum, was mich sehr freute.

Das 22-minütige Set sah so aus:

  • Steven Wilson: Ancestral
  • Steven Wilson: Happy Returns
  • Steven Wilson: Ascendant here on…

Hier nun vier Fotos der Show, teils von Juana geschossen:

Drehende Dreiecksäule währen eines der bedächtigen Anfangsthemen von Ancestral

Drehende Dreiecksäule währen eines der bedächtigen Anfangsthemen von Ancestral

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Volle Action!

Volle Action!

Es endet blau zu sphärischen Chören (Acendant here on...)

Es endet blau zu sphärischen Chören (Acendant here on...)

Selbstbaueffekte in Gartenlichtshow

Nach drei Jahren Pause gab es beim mütterlichen Geburtstag mal wieder eine Lichtshow. Hatte ich nur eine Woche zuvor die Selbstbaueffekte noch im Schutz der Terrasse genutzt (siehe hier), so standen sie nun vom auch diesmal nicht ausbleibenden Wind ungeschützt auf der Wiese.

So entstehen zwar weniger Momente mit komplett eingenebelter Lichtanlage, aber der vom Wind aufgebauschte und hin- und hergetragene Nebel verleiht der Show einen besonders dramatischen Aspekt. Ich war mit insgesamt 3 Nebelmaschinen ständig am Nachnebeln. So schaffte ich es ohne Windschutz und bei Wind einen kontinuierlichen und sich ständig bewegenden Nebel zu erhalten, was unter diesen Bedingungen besonders toll ist, wenn es klappt.

Vor der Show hatte ich noch Zweifel gehegt, ob die relativ wenigen Selbstbaueffekte (Dreiecksäule mit LED-Spots, ADJ Sparkle und Diaprojektor; neu selbst gebautes Dreieck, der Adventurer und ein neu hinzugekommener Wasserprojektor mit Farbwechsel) abwechslungsreich und hell genug für die große Gartenwiese sein würden. Doch das Publikum war begeistert und fand die Show sehr schön, was mich angesichts dieser Premiere besonders freut.

Die Setlist war dieselbe wie eine Woche zuvor:

  • Pink Floyd: Sum
  • Pink Floyd: Ebb and Flow
  • Steven Wilson: Perfect Life (Remix)
  • Pink Floyd: Comfortably Numb

Hier nun vier Fotos:

Dreiecksäule und Wasserprojektor machen bei Perfect Life den Hauptteil der Show aus

Dreiecksäule und Wasserprojektor machen bei Perfect Life den Hauptteil der Show aus

Comfortably Numb

Rechts das neu gebaute Dreieck mit LED-Spots

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Mittig der Adventurer

Mittig der nur bei Comfortably Numb eingesetzte Adventurer (Flowereffekt)

Windgeschützte Lichtshow auf der Terrasse

Die Nachfeier des 34. Geburtstages in Ruhleben stand wettertechnisch unter einem schwierigen Stern. So wurden Gewitter und ein 60-prozentiges Regenrisiko vorhergesagt. Daher gab es viele Pläne: Unter anderem erwog ich sogar, die Lichtshow in der Garage oder im Hochparterreflur stattfinden zu lassen.

Letztendlich jedoch gab es nur viel Wind, aber keinen Regen. So konnten die Selbstbaueffekte und ein bislang selten eingesetzter, aber sehr kraftvoller Flowereffekt der legendären Firma Martin Professional auf der Terrasse, welche durch Wände und Dach vorm Wind geschützt ist, untergebracht werden. So sah der Aufbau aus:

2015-08-09_232109Von links nach rechts sieht man: Vulkan + Nebelmaschine, Spiegelkugel, Lichtleiste mit 5 Spots, hinten den Flowereffekt, zweite kleine Nebelmaschine, die Dreiecksäule mit Spots, American DJ Sparkle und Diaprojektor davor und ganz rechts eine große Nebelmaschine mit Lüfter.

Die drei Nebelmaschinen waren ideal, denn dank ihnen gab es keine Probleme mit fehlendem Nebel. Auch die geschützte Lage der Terrasse hat sich in dieser Hinsicht bewährt.

Das 25-minütige Set sah so aus (Steven Wilsons Song war übrigens ein Publikumswunsch der letzten Party):

  • Pink Floyd: Sum
  • Pink Floyd: Ebb and Flow
  • Steven Wilson: Perfect Life (Remix)
  • Pink Floyd: Comfortably Numb

Hier die schönsten Bilder, freundlicherweise von Juana geschossen:

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Lichtshow zum 34. Geburtstag in Potsdam

Am 11. Juli 2015 fand die erste Geburtstagslichtshow in Potsdam statt. Wie schon seit einem dreiviertel Jahr gewohnt, bestand auch dieses Mal die Lichtanlage wieder ausschließlich aus selbst gebauten Lichteffekten und dem mehrfarbigen Laser.

Die Lichtshow fand viel Zuspruch, was mich besonders freute. Die Setlist sah so aus:

  • Pink Floyd: Sum
  • Jean-Michel Jarre: Wooloomooloo
  • Tony Banks: Charm
  • Pink Floyd: Ebb and Flow
  • Pink Floyd: Comfortably Numb

Da zwar mitgefilmt, aber nicht fotografiert wurde, seht ihr hier zwei Probenfotos (Comfortably Numb) vom Juni 2015:

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Sommerurlaub im Erzgebirge

Der erste Urlaub des Jahres 2015 war gleich ein Sommerurlaub – und es zog mich ins Erzgebirge.

Am ersten Tag, dem 22. Juni, war ich am Örtchen Edle Krone unterwegs. Eigentlich ist das nur eine Bahnstation mit zwei Häusern. Doch es führt ein schöner, verschlungener Wanderweg einen steilen Berg hinauf – und dann auf ein Feld. Doch ist der Weg auch noch so klein, Hinweisschilder müssen sein:

edle kroneDass der Weg nur kurz war, stellte sich als Glücksfall heraus – denn sobald ich wieder in der Bahnstation angelangt war, gab es einen Sturzregen, der kurz darauf in Dauerregen überging. So blieb es bei dem kurzen Einblick an dem Tag.

Am 23. Juni sah es schon besser aus. Kreuz und quer durch den Tharandter Wald stiefelte ich satte 4,5 Stunden lang und 12 Kilometer. Der Weg war erst sehr breit, doch hinter der Grillenburg (von einer Burg ist hier leider nicht mehr viel zu sehen) beginnt ein sehr verwunschener Wald mit lauschigem Bachlauf:

tharandter wald

Am nächsten Tag ging es nach Rechenberg. Dort zunächst auch in den Regen geratend, gönnte ich mir eine Gulaschsuppe in der gleichnamigen Brauerei. Danach ging ich noch einmal los, einen recht steilen Berg hinauf und auf teils breiten, teils aber auch sehr romantischen Wegen:

rechenbergDer Höhepunkt des Urlaubs folgte am vorletzten Tag, wo ich die Drachenhöhle in Syrau besichtigte. Es handelt sich um eine wunderschöne Tropfsteinhöhle mit riesigem Untertagesee, tollen Tropfsteinen und Sinterfahnen. Eine Fotoerlaubnis wollte ich nicht kaufen und griff lieber gleich zur DVD. Doch draußen durfte man fotografieren, und der allgegenwärtige Drache durfte auch mit drauf:

Nach so vielen Ereignissen und gelaufenen Kilometern ist verständlich, dass der letzte Urlaubstag fürs Beinehochlegen und Postkartenbemalen drauf ging. Auf jeden Fall ist das Erzgebirge ein lohnendes Reiseziel!

Eine viertel Stunde mit Selbstbaueffekten und Pink Floyd

Eigentlich war eine ganz andere Set-Liste geplant: Zwei Stücke der französischen Chanson-Sängerin Barbara. Diese Stücke waren geprobt, doch am Tag der Show – heute – hatte ich dann keine große Lust mehr auf die traurige und langsame Gangart der Dame Brune, wie Barbara auch genannt wird.

So änderte ich kurzerhand die Pläne und sattelte auf flottes und stimmungsvolles Liedgut der Lichtshowband schlechthin – Pink Floyd – um. Laut Zuschauerreaktionen konnte das ungeprobte Ergebnis sich sehen lassen.

Besonders häufig kam der mehrfarbige Laser zum Einsatz. Aber auch die neue Aufstellung der Selbstbaueffekte war spannend. Denn so kam eine halbe Spiegelkugel auf der Weichenlaterne erstmalig zum Einsatz. Da oben im Leuchtturm statt vielen kleinen Spiegeln (an einem Miniaturelefanten verklebet) nun ein drehbarer Kosmetikspiegel seine Deinste tut, konnte ich sowohl ins Zimmer, als auch auf die Spiegelkugel schwenken wie bei einem handbetriebenen Scanner.

Die Setlist (15 Minuten Dauer) seht ihr hier:

  • Pink Floyd: One of these Days
  • Pink Floyd: Comfortably Numb
One of these Days

One of these Days

Comfortably Numb

Comfortably Numb

Comfortably Numb

Comfortably Numb

Mit Logiergästen und buntem Licht in den Frühling

Da ich übers Wochenende Besuch aus Bayern und am Samstag noch ein paar mehr Gäste hatte, standen an dem Tage alle Zeichen auf Lichtshow.

In der Potsdamer Wohnung genießen Lichtshows noch keine lange Tradition. Sie wurden erst möglich, als ich das fürs relativ kleine Zimmer viel zu ausladende Stativ in den Keller verbannte. Selbst gebaute Lichteffekte übernehmen seitdem einen großen Part der Show. Den Rest erledigt der äußerst vielseitige 7-Farb-Laser.

Mit einer antiken Zugschlussleuchte aus dem 19. Jahrhundert und dem selbst gebauten Weichensignal war für Zugfans einiges Sehenswertes dabei. Neu war auch das kurze Stück Truss, auf dem die Zugschlussleuchte trohnte. Das lange sowie das kurze Stück Truss waren mit bedrucktem Papier in Burgmauoeroptik verkleidet.

Der Witz an der Unternehmung war nicht nur die Mischung aus Selbstbau-Lichteffekten und Vielfarb-Laser, sondern auch die Musikauswahl, die wieder einmal nur von Pink Floyd stammte.

So sah das nur 20-minütige Set aus:

  • Pink Floyd: Signs of Life
  • Pink Floyd: Learning to Fly
  • Pink Floyd: Sum
  • Pink Floyd: On the Turning Away

Hier nun einige Fotos:

Bei Learning to Fly bestimmen leuchtende Bahnsignale das Bild (obwohl es ums Fliegen geht).

Bei Learning to Fly bestimmen leuchtende Bahnsignale das Bild (obwohl es ums Fliegen geht).

Der Laser und Floyd-Droid erleuchten das Instrumental Sum.

Der Laser und Floyd-Droid erleuchten das Instrumental Sum.

Eine der vielen Lichtstimmungen zum Klassiker On the Turning Away.

Eine der vielen Lichtstimmungen zum Klassiker On the Turning Away.

Erste Lichtshows in Potsdamer Wohnung – das Doppelpack zum Jahresende

An gleich zwei Abenden hintereinander (30. und 31. Dezember 2014) habe ich für wechselnde Gäste eine nur wenige Nächte zuvor erdachte und geprobte Show aufgeführt. Es waren die ersten Lichtshows in der Potsdamer Bude und der Einfall dazu kam so spontan, dass er selbst mich überracht hat.

Die Musik stammte ausschließlich von Pink Floyds Album “The Endless River”, welches im Jahr 2014 völlig überraschend von den verbleibenden Pink Floyd-Musikern Gilmour und Mason veröffentlicht worden war. Da es fast ausschließlich instrumentale Stücke – zumal im Pink Floyd-Sound – enthält, ist es für Lichtshows sehr interessant.

Gleich drei selbst gebaute Lichteffekte wurden das erste Mal vor Publikum eingesetzt: Sowohl die bereits 2 Jahre alte Nebelrampe, als auch jüngere Bauten wie das Bahn-Weichensignal und der Floyd-Droid. Wie diese Effekte gebaut wurden, seht ihr hier.

Mit nur 10 Minuten Länge war die Vorführung besonders kurz. Doch in der Kürze liegt manchmal auch die Würze. Die musikalische Zutatenliste sah an beiden Abenden so aus:

  • Pink Floyd: Sum
  • Pink Floyd: Allons-y (1)
  • Pink Floyd: Autumn ‘68
  • Pink Floyd: Ebb and Flow
Weichenlaterne und Floyd-Driod erlebten ihre Jungfernfahrt

Weichenlaterne und Floyd-Driod erleben ihre Jungfernfahrt

Ausschließlich selbst gebaute Lichteffekte erhellen den Raum - unter ihnen die selten zu sehende Nebelrampe

Ausschließlich selbst gebaute Lichteffekte erhellen den Raum - unter ihnen die selten zu sehende Nebelrampe

Laser und Leuchtturm harmonieren gegen Ende der Show

Laser und Leuchtturm harmonieren gegen Ende der Show

Der kürzeste Wanderweg der Welt – entlang der Nuthe in Babelsberg

Erst einmal herzlich willkommen, liebe neue Blog-Kategorien “Selbstbau – Do it yourself” und “Outdoor – Wandern – Trekking”! Und Ade liebe Kategorie “Allgemeines”.

In die Abteilung “Outdoor – Wandern – Trekking” gehört dieser Artikel, denn hier soll es um eine Tour gehen, die ich sehr gerne mache – auch wenn eine Wegstrecke an der Nuthe entlang nur einen guten Kilometer lang ist und die gesamte Tour somit netto 2 km, brutto ab der Haustür vielleicht 3,5 km misst. Der Weg entlang der Nuthe geht noch viel weiter, doch nur den ersten Kilometer gehe ich regelmäßig, weil er dort zu beiden Seiten mit Wald punktet.

Eine kurze Wanderung, möchte man meinen. Doch der eine Kilometer entlang der Nuthe hat es in sich. Ich starte an der Friedrich-Engels-Straße, gleich bei der gläsernen Pyramide der Märkischen Allgemeinen Zeitung.

Outdoor-tour-nuthe-3Wer auf solch einen Naturtrip geht, wird jedoch nicht ohne Ausrüstung losziehen. Boys need Toys! Und so sieht meine Minimalausrüstung aus, bestehend aus Schweizer Taschenmesser und Trinkflasche (die übrigens ebenso aus der Schweiz stammt – das Alpenvölkchen kennt sich eben mit Outdoortrips gut aus!)

Outdoor-tour-nuthe-1Es geht vorbei an Buchen, Birken und Ahornbäumen. Die Ruhe in der Natur lässt einen den Alltagsstress vergessen – und das, obwohl der Potsdamer Bezirk Babelsberg und eine Schnellstraße nicht weit entfernt sind. Doch beide hört man nicht.

An einer Unterführung, die den schmalen Wanderweg unter dem Hortweg (das klingt idyllisch, ist aber in Wirklichkeit eine handfeste, vierspurige Straße) hindurch führt, wird umgekehrt. Den schönen Pfad zurück zwischen Nuthe und Feuchtgebiet, Flusslauf und Waldstücken. Eine sehr entspannende Tour, für die auch am Feierabend noch Zeit ist. Sie hinterlässt ein Leuchten im Alltag, wie Herbstblätter.

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Jan Hegenberg dreht richtig auf

Am 8. November 2014 war ich bei meinem bereits 5. Konzert des Gamer-Liedermachers Jan Hegenberg. Es war das bereits 3. Konzert des fröhlichen Künstlers im Berliner Jugendclub Spirale.

Die Spirale hat wieder (fast) alles richtig gemacht, denn das Personal war freundlich und der Mann am Lichtpult bediente die wieder einmal neu angeordneten Schein- werfer gekonnt. Insgesamt 8 kompakte, aber helle LED-Farbwechselscheinwerfer waren unter der Bühnendecke montiert und machten den Großteil der Show aus. Leuchtende Halogenleisten im Hintergrund und weitere 4 LED-Scheinwerfer hinten auf der Bühne wurden durch 8 weiße Par-64-Scheinwerfer und zwei Stroboskope ergänzt. Etwas viele Stroboskopeffekte (auch mit den LED-Scheinwerfern) machten die Lichtshow zwar spannend, aber auch anstrengend für die Augen.

Jan Hegenberg selbst spielte diesmal wieder “nur” 1,5 Stunden lang. Auch erzählte er nicht ganz so viele Geschichten wie beim konzert im Februar 2014. Zwei neue Songs, unter ihnen “Games make my Day”, das mir besonders gefiel und gleich zweimal gespielt wurde, erfrischten das Set auf angenehme Weise.

Die Band war sehr gut aufgelegt und mit Schlagzeuger (Arno), Bassist (Christian) und Gitarre/ Gesang (Jan) perfekt besetzt. Die klassische, minimalistische Rock-Combo heizte ordentlich ein, denn am Tonpult hatte man es etwas zu gut gemeint. Der Klang war zwar ausgewogen, doch für den kleinen Raum hatte man die Lautsprecher viel zu weit aufgedreht. Es war das lauteste Konzert meines gesamten Lebens inklusive 24 Stunden Ohrenrauschen nach dem Event.

Trotzdem freut Berlin sich auf das nächste Konzert des innovativen Jan in Berlin, bei dem sicherlich auf wieder die Bühne im innovativen Club Spirale neu ausgeleuchtet sein wird. Und wer weiß, vielleicht gibt es dann auch eine Garderobe ;)