Kulturlichter: Spot an für die Kultur!

Der kürzeste Wanderweg der Welt – entlang der Nuthe in Babelsberg

Erst einmal herzlich willkommen, liebe neue Blog-Kategorien “Selbstbau – Do it yourself” und “Outdoor – Wandern – Trekking”! Und Ade liebe Kategorie “Allgemeines”.

In die Abteilung “Outdoor – Wandern – Trekking” gehört dieser Artikel, denn hier soll es um eine Tour gehen, die ich sehr gerne mache – auch wenn eine Wegstrecke an der Nuthe entlang nur einen guten Kilometer lang ist und die gesamte Tour somit netto 2 km, brutto ab der Haustür vielleicht 3,5 km misst. Der Weg entlang der Nuthe geht noch viel weiter, doch nur den ersten Kilometer gehe ich regelmäßig, weil er dort zu beiden Seiten mit Wald punktet.

Eine kurze Wanderung, möchte man meinen. Doch der eine Kilometer entlang der Nuthe hat es in sich. Ich starte an der Friedrich-Engels-Straße, gleich bei der gläsernen Pyramide der Märkischen Allgemeinen Zeitung.

Outdoor-tour-nuthe-3Wer auf solch einen Naturtrip geht, wird jedoch nicht ohne Ausrüstung losziehen. Boys need Toys! Und so sieht meine Minimalausrüstung aus, bestehend aus Schweizer Taschenmesser und Trinkflasche (die übrigens ebenso aus der Schweiz stammt – das Alpenvölkchen kennt sich eben mit Outdoortrips gut aus!)

Outdoor-tour-nuthe-1Es geht vorbei an Buchen, Birken und Ahornbäumen. Die Ruhe in der Natur lässt einen den Alltagsstress vergessen – und das, obwohl der Potsdamer Bezirk Babelsberg und eine Schnellstraße nicht weit entfernt sind. Doch beide hört man nicht.

An einer Unterführung, die den schmalen Wanderweg unter dem Hortweg (das klingt idyllisch, ist aber in Wirklichkeit eine handfeste, vierspurige Straße) hindurch führt, wird umgekehrt. Den schönen Pfad zurück zwischen Nuthe und Feuchtgebiet, Flusslauf und Waldstücken. Eine sehr entspannende Tour, für die auch am Feierabend noch Zeit ist. Sie hinterlässt ein Leuchten im Alltag, wie Herbstblätter.

Outdoor-tour-nuthe-2

Jan Hegenberg dreht richtig auf

Am 8. November 2014 war ich bei meinem bereits 5. Konzert des Gamer-Liedermachers Jan Hegenberg. Es war das bereits 3. Konzert des fröhlichen Künstlers im Berliner Jugendclub Spirale.

Die Spirale hat wieder (fast) alles richtig gemacht, denn das Personal war freundlich und der Mann am Lichtpult bediente die wieder einmal neu angeordneten Schein- werfer gekonnt. Insgesamt 8 kompakte, aber helle LED-Farbwechselscheinwerfer waren unter der Bühnendecke montiert und machten den Großteil der Show aus. Leuchtende Halogenleisten im Hintergrund und weitere 4 LED-Scheinwerfer hinten auf der Bühne wurden durch 8 weiße Par-64-Scheinwerfer und zwei Stroboskope ergänzt. Etwas viele Stroboskopeffekte (auch mit den LED-Scheinwerfern) machten die Lichtshow zwar spannend, aber auch anstrengend für die Augen.

Jan Hegenberg selbst spielte diesmal wieder “nur” 1,5 Stunden lang. Auch erzählte er nicht ganz so viele Geschichten wie beim konzert im Februar 2014. Zwei neue Songs, unter ihnen “Games make my Day”, das mir besonders gefiel und gleich zweimal gespielt wurde, erfrischten das Set auf angenehme Weise.

Die Band war sehr gut aufgelegt und mit Schlagzeuger (Arno), Bassist (Christian) und Gitarre/ Gesang (Jan) perfekt besetzt. Die klassische, minimalistische Rock-Combo heizte ordentlich ein, denn am Tonpult hatte man es etwas zu gut gemeint. Der Klang war zwar ausgewogen, doch für den kleinen Raum hatte man die Lautsprecher viel zu weit aufgedreht. Es war das lauteste Konzert meines gesamten Lebens inklusive 24 Stunden Ohrenrauschen nach dem Event.

Trotzdem freut Berlin sich auf das nächste Konzert des innovativen Jan in Berlin, bei dem sicherlich auf wieder die Bühne im innovativen Club Spirale neu ausgeleuchtet sein wird. Und wer weiß, vielleicht gibt es dann auch eine Garderobe ;)

Lightshow 2.0 – Selbstbau-Halloweenshow und Drei-Fragezeichen-Installation

Gestern, am 1. November 2014 feierte das Konzept “Lightshow 2.0″ seine offizielle Premiere. (Eine Vorpremiere hatte es für Muddern schon am 26. Oktober zum Abschluss der Aufbau- und Probenarbeit gegeben.) Ob sich die Proben gelohnt haben, erfahrt ihr hier.

Das Konzept “Lightshow 2.0″ sieht vor, ausschließlich selbst gebaute Lichteffekte plus Laser zu verwenden. Die selbst gebauten Effekte werden mitunter noch bunt angestrahlt. Selbst die Nebelmaschine ist in einen solchen integriert, da der Selbstbau-Vulkan den Nebel spuckt. Dies alles hat visuell durchaus etwas von einer nächtlichen Skyline.

Froh über den frischen Wind in meiner Darbietung zeigte ich eine 26-minütige Lichtshow, die großen Zuspruch geerntet hat. Was die Musik betrifft, war die erste Hälfte der Show halloweenmäßig von gruseligen Sounds und Songs geprägt. Die Stimmungen wurden dann immer versöhnlicher, bis alles mit Indoorfeuerwerk zum ultimativen Liebessong der 80er Jahre endete.

Die Setlist sah so aus:

  • Tangerine Dream: Wahn
  • Covenant: The new Virus
  • Jean-Michel Jarre: Wooloomooloo
  • Pink Floyd: Terminal Frost
  • Pet Shop Boys: Casting a Shadow
  • Eurythmics: Miracle of Love

Hier einige Fotos:

Alles an: Pink-Floyd-Kreis, Laser, Leuchtturm und Spiegelsäule. Im Hintergrund der Vulkan mit Truss.

Lichtanlage 2.0 (Probenfoto): Pink-Floyd-Kreis, Laser, Leuchtturm und Spiegelsäule. Im Hintergrund der Vulkan mit Truss.

Der neu gebaute Leuchtturm im Live-Einsatz

Der neu gebaute Leuchtturm im Live-Einsatz

Abschluss der Show mit "Miracle of Love"

Abschluss der Halloweenshow mit "Miracle of Love"

Im Anschluss feierten wir die DVD “Phonophobia”, welche die Drei Fragezeichen bei einem Auftritt ihrer gleichnamigen Tour in Köln zeigt. Vom Publikum aus wurden interaktiv der die Spiegelsäule beleuchtende Diaprojektor und der Pink-Floyd-Kreis bedient.

Die interaktive ???-DVD-Lichtinstallation geht in die zweite Runde.

Die interaktive ???-DVD-Lichtinstallation geht in die zweite Runde.

Es war ein wirklich schöner Abend! Danke an alle, die dabei waren, zugeschaut und mitgemacht haben :)

Hochzeit mit Lichtshow bereichert

Am Samstag, den 23. August 2014 war es soweit: Die lang erwartete und gründlich geplante (immerhin 8 Durchläufe habe ich geprobt, was Rekord ist) Lichtshow zur Hochzeit meines besten Freundes begeisterte das gut 50-köpfige Publikum.

Das Besondere an der Show war nicht nur der Auftrag, über den ich mich sehr gefreut habe. Schön war auch, vor zumindest zum Teil komplett fremden Menschen, die noch keine meiner Lichtshows gesehen hatten, auftreten zu dürfen.

Da die Lichtshow im Innenraum der Lettretage in Kreuzberg statt fand, gab es wettermäßig oder mit Wind, der den Nebel davonträgt, keine Probleme. Die Lichtshow stellte den Höhepunkt und Ablschluss zugleich der Party am Abend dar.

Die Setlist (fast 24 Minuten lang) beinhaltete eher schnelle Pop- und Dance-Songs und zwei stimmungsvolle Instrumentalpassagen:

  • Prodigy: Weather Experience
  • Santiano: Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren
  • Dash Berlin: Underneath the Sky
  • Gareth Emery: Lights & Thunder Club Mix
  • Michael Calfan: Resurrection Axwells Recut Club Version
  • Nicky Romero: Legacy Vicetone Remix
  • Paul Kalkbrenner: Train
  • John Newman: Love me again

Hier nun drei Fotos:

Relativ am Anfang kam die vor Ort installierte Spiegelkugel zum Einsatz.

Relativ am Anfang kam die vor Ort installierte Spiegelkugel zum Einsatz.

Der Strahleneffekt Incredible-LED 220 sorgte für Discostimmung.

Der Strahleneffekt Incredible-LED 220 sorgte für Discostimmung.

Auch der Vielfarb-Laser kam im großen Raum gut zur Geltung.

Auch der Vielfarb-Laser kam im großen Raum gut zur Geltung.

Indoor-Lichtshow zum 33. Geburtstag

Da es leider regnete, fand auch die insgesamt dritte geplante Open-Air-Lichtshow des Jahres 2014 in der Wohnung statt. Die Zuschauer freuten sich über insgesamt stolze 27 Minuten reiner Instrumentalmusik von Jean-Michel Jarre, Adiemus, den Pet Shop Boys und anderen.

Als Besonderheit war ein Effekt zu sehen, den ich inzwischen wieder gegen Geld umgetauscht habe. Der wilde 4-Fach-Scanner von American DJ konnte nur bei besonders fetzigen Stücken eingesetzt werden und überzeugen. (Mehr zu dem Gerät erfahrt ihr auf Lichteffekt.me)

Das Set sah so aus:

  • Adiemus
  • Jean-Michel Jarre: Zoolookologie
  • Ennio Morricone: Frantic
  • Pet Shop Boys: In the Night ‘95
  • Jean-Michel Jarre: Chronologie Part 3
  • Jean-Michel Jarre: Chronologie Part 4
  • Genesis: After the Ordeal (Edit)

Hier nun die drei schönsten Fotos, die Lukas freundlicherweise schoss:

Der neue Laser (blau) und eine Konstruktion aus Decotruss, LED-Fluter und Lichterkette sorgen bei Frantic für Stimmung

Der neue Laser (blau) und eine Konstruktion aus Decotruss, LED-Fluter und Lichterkette sorgen bei Frantic für Stimmung

Auch während des getragenen Songs Chronologie Part 3 spielt der Laser eine große Rolle

Auch während des getragenen Songs Chronologie Part 3 spielt der Laser eine große Rolle

Buntes Farbspektakel zu Chronologie Part 4

Buntes Farbspektakel zu Chronologie Part 4

Neues Terrain – Erste Lasershow in Ruhleben

Ursprünglich aus der Not geboren, beim gestrigen schlechten Wetter keine klassische Lichtshow draußen veranstalten zu können, kam die ersatzweise erdachte Lasershow sehr gut beim Publikum an.

Die im Wohnzimmer statt findende Show war die erste dieser Art. Denn bis auf drei vom Pink-Floyd-Kreis geliehener LED-Spots, die in die Laserrampe, die am Boden stand, eingebaut waren, kamen keine Lichteffekte oder Scheinwerfer zum Einsatz.

Zeitlich war die Show mit 20 Minuten etwas kürzer bemessen als normale Lichtshows. Die Musik – sämtlichst von Jean-Michel Jarres 1984er-Album Zoolook – war zu 100 Prozent instrumental und regte daher besonders die Fantasie an.

Das Set sah so aus:

  • Jean-Michel Jarre: Ethnicolor
  • Jean-Michel Jarre: Wooloomooloo
  • Jean-Michel Jarre: Zoolookologie

Es wurden der bereits mehrere Jahre alte Rot-Grün-Gelb Laser und der ganz neue (hier beschriebene) vielfarb-Laser eingesetzt (beide über DMX live von mir gesteuert). Hier nun einige Impressionen:

Lasershow-1Lasershow-2Lasershow-3

Die drei Fragezeichen und die Lichtinstallation

Gestern, am 29. März 2014, trafen sich insgesamt zehn liebe Leute, um einen Drei-???-Abend zu zelebrieren. Mitsamt DVD-Vorführung, kaltem Buffet, Quiz und interaktiver Lichtinstallation.

Die Lichtinstallation bestand ausschließlich aus selbst gebauten Lichteffekten. Der Vulkan, der Pink-Floyd-Kreis und die Prisma-Säule gaben sich die Ehre. Besonders war außerdem, dass die Effekte interaktiv vom Publikum gesteuert wurden.

So gab ich am Anfang der DVD-Vorführung die Fernbedienung für den Kreis und den Diaprojektor, der die Säule beleuchtete, aus der Hand. Ein weiterer Gast konnte am Schaltpult aussuchen, welche Geräte gerade leuchten sollten.

Drei-Fragezeichen-Installation1

Den Mittelpunkt bildete die DVD “Die drei ??? und der seltsame Wecker 2009″. Es handelt sich um den Mitschnitt einer inszenierten Live-Lesung. An Gags fehlte es nicht. So wurde das Licht sehr rosa, als Peter und Bob zusammen an der Karaokemaschine einen Liebes-Chanson (”Worte, nur Worte”) sangen.

Drei-Fragezeichen-Installation2

Es blieb auch Zeit, die Spots am Kreis neu einzustellen. Verschiedene Leute brachten ihre Impulse und lichtgestalterischen Ideen in die Lichtinstallation mit ein, was sehr schöne Stimmungen zur Folge hatte.

Drei-Fragezeichen-Installation3

Wir erlebten einen schönen Abend und mit Sicherheit freuen sich alle auf die nächste Party.

Disco meets getragene Musik – Lichtshow der Gegensätze im März 2014

Am 22. März 2014 fand die erste Lichtshow des Jahres statt. Da es draußen noch etwas zu kalt war, sah das 5-köpfige Publikum die Show im Gäste- Kellerzimmer. Dieser Raum bietet genug Tiefe, um die Effekte wirken zu lassen.

Anlass der Aufführung war, dass ich zwei Logiergäste beherbergte. Diese, plus weitere Freunde, waren dann auch sehr angetan von der (mit Zugabe) 28- minütigen Lichtshow. Es wurde sogar, was mich sehr gefreut hat, danach verlangt, dass ich das Instrumentalstück In the Night, mitsamt dem Laser-Discoflair, das sich zu diesem Lied wunderbar verbreiten ließ, als Zugabe wiederholte.

Besonders war dieses Mal die Auswahl der Musik, die sich hauptsächlich (aber nicht nur) auf ruhige Stücke konzentrierte. Die Effekte wurden nach und nach eingeführt. Zu keiner Zeit der Show waren alle Scheinwerfer gleichzeitig an – ein absolutes Novum! Dafür war der Eindruck einzelner Farbakzente sicherlich umso intensiver.

Der selbst gebaute Vulkan war (mitsamt Pyrotechnik) wieder mit von der Partie. Besonders häufig kam jedoch der Selbstbau-Pink-Floyd-Kreis aus Straßenschild und LED-Spots zum Einsatz. Zwei neu gekaufte LED-Scheinwerfer bewährten sich ebenfalls aufgrund ihrer großen Lichtleistung.

Das Set sah wie folgt aus:

  • Depeche Mode: In your Room
  • Adiemus
  • Pet Shop Boys: In the Night ‘95
  • Ennio Morricone: Spiel mir das Lied vom Tod (Thema Mundharmonika)
  • Ennio Morricone: Spiel mir das Lied vom Tod (Thema Engelsgesang)
  • Genesis: After the Ordeal (Edit)
  • Zugabe: In the Night ‘95

Hier nun einige Bilder (kunstvoll geschossen von Juana Charlotte):

Adiemus

Adiemus

Blauer gehts nicht: Adiemus ist so sphärisch, dass der Song in den 90ern für eine Delta-Flugwerbung genutzt wurde. Der selbst gebaute Pink-Floyd-Kreis und die zwei neu gekauften LED-Scheinwerfer heben die Stimmung im zweiten Lied des Sets.

In the Night

In the Night

Laser, der Scanner und ein Strahleneffekt lassen Discofeeling aufkommen, während die Pet Shop Boys mit dem beim Publikum besonders beliebten Kracher In the Night ‘95 das Tempo anziehen.

After the Ordeal

After the Ordeal

Von Phil Collins geschrieben, vom Rest der Band Genesis dem Vernehmen nach so sehr gehasst, dass der Song fast nicht aufs 1974-er Album kam: Das melodisch-getragene Instrumentalstück After the Ordeal bildet den perfekten Soundteppich für romantische Lichteffekte und die Explosion des Vulkans.

Prisma-Säule erfährt innere Verspiegelung

Über den Bau der Prisma-Säule nach Pink-Floyd-Vorbild habe ich hier bereits ausführlich berichtet. Die Säule habe ich jetzt allerdings gepimpt:

Die Innenseiten wurden, wie schon eine Außenseite der Säule, mit Spiegelmatten beklebt. Diese großen Spiegelmatten sind aus unzähligen Discokugel-Spiegelchen zusammengesetzt.

Sie reflektieren sehr viel Licht, da sich eine große Fläche ergibt. Trotzdem ist das reflektierte Licht leicht gebrochen und nicht so gebündelt wie es bei normalen, durchgängig glatten Spiegeln der Fall wäre. Daraus ergeben sich interessante Effekte, wie ihr hier sehen könnt:

Der Diaprojektor und der Schwenkpunktstrahler sind an.

Der Diaprojektor und der Schwenkpunktstrahler sind an.

PS: Ein Drehteller zur besseren Beweglichkeit der Säule folgt in Kürze.

Jan Hegenberg mit Herz und Humor in Berlin

Einmal im Jahr gibt er sich die Ehre und spielt vor etwa 150 Fans in Berlin: Jan Hegenberg ist eine Ikone der Gamerszene und Deutschlands größter Nerdsänger. Am 15. Februar 2014 war er in der Berliner Spirale zu Gast.

Was mich zunächst besonders freute war der Umstand, dass Jan Hegenberg wieder im Wilmersdorfer Jugendclub Spirale auftrat – die Spirale hat bereits vor einem Jahr von mir Bestnoten als Location erhalten. Das Personal war wieder sehr entspannt und Jan Hegenberg selbst kontrollierte die Tickets – ein Erlebnis, das man bei den Rolling Stones und ähnlichen Bands leider nicht haben wird.

Die Bühne war schon vor dem Konzert geschmackvoll mit Schwarzlicht ausgeleuchtet. Die Lichtshow (für die der Club verantwortlich ist) wurde gegenüber dem Vorjahr komplett umgearbeitet. Wurden im Jahr 2013 noch verschiedene Scheinwerferbatterien und Nebel verwendet, so beschränkte man sich diesmal auf eine riesige halbdurchsichtige Leinwand, die von hinten mit Flutern und Spots in verschiedenen Farben beleuchtet wurde.

Besonders der Faltenwurf der Leinwand und sich daraus ergebende Schattenspiele sahen sehr stylisch aus. Der Effekt ist sehr schön und die Farben leuchteten hell, doch dieser zweidimensionale Effekt reicht mir als Nebelfanatiker nicht ganz aus. Ich habe nunmal zuckende Scheinwerferbeams lieber als bunte Flächen.

Hegenberg-2014

Und das Konzert selbst? – War energiegeladen und strotze nur so von humorigen Sprüchen des Sängers und Entertainers aus dem Ruhrgebiet. Überhaupt geht man auf ein Konzert von Jan ja nicht nur der Musik wegen. Nein, es sind die spontan-lustigen Ansagen und Stories, die er vor jedem Song erzählt, die ein Hegenberg-Konzert zu etwas Besonderem machen. Die Berliner Fans gingen sehr gut mit und machten ordentlich Stimmung. Jan Hegenberg spielte über zwei Stunden lang und somit doppelt so lange wie noch vor einigen Jahren.

Auch versprach er uns ein neues Album, das jedoch auch alte Songs – in besserer Soundqualität aufgenommen – behinhalten wird. Bleibt nur zu hoffen, dass er weiterhin gern nach Berlin kommt und der tanzwilligen Meute auch im Jahr 2015 wieder ordentlich einheizt.