Kulturlichter: Spot an für die Kultur!

Prog-Rock-Show zu Silvester

Dieses Silvester war es wieder soweit: Es fand eine Lichtshow statt – die erste seit einem halben Jahr.

Musikalisch bewegte die Show sich ausschließlich im Bereich des Progressiven Rock. Längere Stücke, Experimente in der Instrumentierung (zum Beispiel Einsatz von Flöten), Instrumentalpassagen und -Stücke sowie der Hang zu Konzeptalben (wie Rockopern) zeichnen diese Musik aus.

So sah das 27-Minütige Set zur Show in Potsdam aus:

  • Genesis – Visions of Angels
  • Camel – The Snow Goose
  • Grobschnitt – Rockpommel’s Land (Medley)
  • Pink Floyd – On the Turning Away

Wieder einmal wurde mitgefilmt, aber es gibt keine Live-Fotos. Daher hier die schönsten drei Probenfotos:

Ruhig fängt es mit Visions of Angels an.

Ruhig fängt es mit Visions of Angels an.

Verträumtes Licht auch zum kurzen Instrumental von Camel.

Verträumtes Licht auch zum kurzen Instrumental von Camel.

Rockiger wird es mit Grobschnitt und bei Pink Floyd's On the Turning Away (im Bild).

Rockiger wird es mit Grobschnitt und bei Pink Floyd's On the Turning Away (im Bild).

Die Ferienbande und die echt krass private Record-Release-Party

Am 25. September 2015 kam die neueste Folge der Ferienbande – Die Ferienbande und der krass üble Rächer, Teil 1: Rückkehr – heraus. Diese Folge hörten einige Freunde und ich dann am 26. zum ersten Mal (okay, ich hatte geschummelt und nicht warten können, aber für die anderen war es das erste Hearing).

Bevor es so richtig los ging, gab es natürlich ein jugendbanden-typisches Essen. So ließen wir uns selbst gemachte Spaghetti Bolognese schmecken und tranken dazu eine Brause (wahlweise im Geschmack Zitrone oder Erdbeer).

Frisch gestärkt kamen wir zum Hauptteil des Abends, dem gemeinsamen Anhören der neuen Folge der Ferienbande, welche übrigens Teil 1 eines Dreiteilers ist. Damit der geneigte Zuhörer auch etwas zum anschauen hatte, traten einige meiner selbst gebauten Lichteffekte – diesmal sogar ganz ohne Nebel – in Aktion.

Ferienbande- Abend

Diesen Anblick gibt man sich gern, wenn man eine spannende und lustige Folge der Ferienbande hört, gemütlich im Sitzsack oder auf dem Bett lümmelnd. Doch wie ist sie denn nun, die neue Folge der Ferienbande?

Kurzum: Sehr, sehr toll! Das lange Warten hat sich gelohnt. Der Anfang überraschte die nicht ferienbande-geübten Zuhörer etwas. Doch die TKKG- und ???-Folgen von früher kannten wir alle. Ein Gast hatte dazu noch in der Kindheit viele Fünf-Freunde-Bücher verschlungen (nein, Bröckchen, nicht gegessen!) und so waren wir alle voll in unserm Element, als so mancher Seitenhieb und so manche postmoderne Anspielung auf diese Serien gemacht wurde. Den Bibi-Blocksberg-Fan in der Runde freute der Auftritt einer verschollenen Figur aus dieser Reihe besonders.

Mit sehr innovativen Ideen (beispielsweise Ferienbande Kids) und den geilsten Sprüchen, die Tappert je gebracht hat, fängt die Folge an. Doch hätte das mit den Adlern wirklich sein müssen? Da steigt man doch etwas aus…

…und gleich wieder ein, denn der neue Fall bietet einiges an schrägem Humor und Action. Positiv ist jedoch, dass die Bluttaten nicht so plastisch wie noch in der Phantom-Folge dargestellt werden.

Anderes wird plastisch zu Gehör gebracht, was besonders die zahlreich anwesenden Damen “freute”. Einige wohl dosierte Ortswechsel machen die Folge ebenso abwechslungsreich wie die immer neuen Sprüche, welche die Bandenmitglieder und ihre Mit- oder Gegenstreiter liefern. Besonders bemerkenswert ist auch der Gast Urban Priol, welcher wirklich alles aus seiner Rolle herausholt.

Ferienbande- Abend-2

So vergeht ein schöner Abend leider viel zu schnell und wir schauen zur Decke und freuen uns auf die nächste echt krass private Ferienbande-Party!

Terrassenshow und viele Dreiecke

Aufgrund von Regenwetter fand die vorerst letzte Lichtshow der Outdoorsaison 2015 komplett auf der Terrasse statt. Das bedeutet, dass unter dem Terrassendach auf der einen Seite das Publikum saß und auf der anderen Seite die Lichteffekte auf einem Tisch platziert waren. Trotzdem war es vom Feeling her eine Open-Air-Lichtshow, da eine Seite der Terrasse zum Garten hin komplett offen ist.

Die Anlage bestand aus der von Diaprojektor, LED-Spots und ADJ Sparkle (weißer Flower) unterschiedlich illuminierten Dreiecksäule und dem neu gebauten Dreieck mit 6 LED-Spots, welches erst zum zweiten Mal eingesetzt wurde. In der Mitte des Dreiecks stand nun noch eine bunte, drehende Effektlampe.

Die Setlist aus den drei finalen Songs des aktuellen Steven-Wilson-Albums “Hand. Cannot. Erase.” fand – genauso wie die Show – viel Zuspruch beim Publikum, was mich sehr freute.

Das 22-minütige Set sah so aus:

  • Steven Wilson: Ancestral
  • Steven Wilson: Happy Returns
  • Steven Wilson: Ascendant here on…

Hier nun vier Fotos der Show, teils von Juana geschossen:

Drehende Dreiecksäule währen eines der bedächtigen Anfangsthemen von Ancestral

Drehende Dreiecksäule währen eines der bedächtigen Anfangsthemen von Ancestral

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Volle Action!

Volle Action!

Es endet blau zu sphärischen Chören (Acendant here on...)

Es endet blau zu sphärischen Chören (Acendant here on...)

Selbstbaueffekte in Gartenlichtshow

Nach drei Jahren Pause gab es beim mütterlichen Geburtstag mal wieder eine Lichtshow. Hatte ich nur eine Woche zuvor die Selbstbaueffekte noch im Schutz der Terrasse genutzt (siehe hier), so standen sie nun vom auch diesmal nicht ausbleibenden Wind ungeschützt auf der Wiese.

So entstehen zwar weniger Momente mit komplett eingenebelter Lichtanlage, aber der vom Wind aufgebauschte und hin- und hergetragene Nebel verleiht der Show einen besonders dramatischen Aspekt. Ich war mit insgesamt 3 Nebelmaschinen ständig am Nachnebeln. So schaffte ich es ohne Windschutz und bei Wind einen kontinuierlichen und sich ständig bewegenden Nebel zu erhalten, was unter diesen Bedingungen besonders toll ist, wenn es klappt.

Vor der Show hatte ich noch Zweifel gehegt, ob die relativ wenigen Selbstbaueffekte (Dreiecksäule mit LED-Spots, ADJ Sparkle und Diaprojektor; neu selbst gebautes Dreieck, der Adventurer und ein neu hinzugekommener Wasserprojektor mit Farbwechsel) abwechslungsreich und hell genug für die große Gartenwiese sein würden. Doch das Publikum war begeistert und fand die Show sehr schön, was mich angesichts dieser Premiere besonders freut.

Die Setlist war dieselbe wie eine Woche zuvor:

  • Pink Floyd: Sum
  • Pink Floyd: Ebb and Flow
  • Steven Wilson: Perfect Life (Remix)
  • Pink Floyd: Comfortably Numb

Hier nun vier Fotos:

Dreiecksäule und Wasserprojektor machen bei Perfect Life den Hauptteil der Show aus

Dreiecksäule und Wasserprojektor machen bei Perfect Life den Hauptteil der Show aus

Comfortably Numb

Rechts das neu gebaute Dreieck mit LED-Spots

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Mittig der Adventurer

Mittig der nur bei Comfortably Numb eingesetzte Adventurer (Flowereffekt)

Windgeschützte Lichtshow auf der Terrasse

Die Nachfeier des 34. Geburtstages in Ruhleben stand wettertechnisch unter einem schwierigen Stern. So wurden Gewitter und ein 60-prozentiges Regenrisiko vorhergesagt. Daher gab es viele Pläne: Unter anderem erwog ich sogar, die Lichtshow in der Garage oder im Hochparterreflur stattfinden zu lassen.

Letztendlich jedoch gab es nur viel Wind, aber keinen Regen. So konnten die Selbstbaueffekte und ein bislang selten eingesetzter, aber sehr kraftvoller Flowereffekt der legendären Firma Martin Professional auf der Terrasse, welche durch Wände und Dach vorm Wind geschützt ist, untergebracht werden. So sah der Aufbau aus:

2015-08-09_232109Von links nach rechts sieht man: Vulkan + Nebelmaschine, Spiegelkugel, Lichtleiste mit 5 Spots, hinten den Flowereffekt, zweite kleine Nebelmaschine, die Dreiecksäule mit Spots, American DJ Sparkle und Diaprojektor davor und ganz rechts eine große Nebelmaschine mit Lüfter.

Die drei Nebelmaschinen waren ideal, denn dank ihnen gab es keine Probleme mit fehlendem Nebel. Auch die geschützte Lage der Terrasse hat sich in dieser Hinsicht bewährt.

Das 25-minütige Set sah so aus (Steven Wilsons Song war übrigens ein Publikumswunsch der letzten Party):

  • Pink Floyd: Sum
  • Pink Floyd: Ebb and Flow
  • Steven Wilson: Perfect Life (Remix)
  • Pink Floyd: Comfortably Numb

Hier die schönsten Bilder, freundlicherweise von Juana geschossen:

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Lichtshow zum 34. Geburtstag in Potsdam

Am 11. Juli 2015 fand die erste Geburtstagslichtshow in Potsdam statt. Wie schon seit einem dreiviertel Jahr gewohnt, bestand auch dieses Mal die Lichtanlage wieder ausschließlich aus selbst gebauten Lichteffekten und dem mehrfarbigen Laser.

Die Lichtshow fand viel Zuspruch, was mich besonders freute. Die Setlist sah so aus:

  • Pink Floyd: Sum
  • Jean-Michel Jarre: Wooloomooloo
  • Tony Banks: Charm
  • Pink Floyd: Ebb and Flow
  • Pink Floyd: Comfortably Numb

Da zwar mitgefilmt, aber nicht fotografiert wurde, seht ihr hier zwei Probenfotos (Comfortably Numb) vom Juni 2015:

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Sommerurlaub im Erzgebirge

Der erste Urlaub des Jahres 2015 war gleich ein Sommerurlaub – und es zog mich ins Erzgebirge.

Am ersten Tag, dem 22. Juni, war ich am Örtchen Edle Krone unterwegs. Eigentlich ist das nur eine Bahnstation mit zwei Häusern. Doch es führt ein schöner, verschlungener Wanderweg einen steilen Berg hinauf – und dann auf ein Feld. Doch ist der Weg auch noch so klein, Hinweisschilder müssen sein:

edle kroneDass der Weg nur kurz war, stellte sich als Glücksfall heraus – denn sobald ich wieder in der Bahnstation angelangt war, gab es einen Sturzregen, der kurz darauf in Dauerregen überging. So blieb es bei dem kurzen Einblick an dem Tag.

Am 23. Juni sah es schon besser aus. Kreuz und quer durch den Tharandter Wald stiefelte ich satte 4,5 Stunden lang und 12 Kilometer. Der Weg war erst sehr breit, doch hinter der Grillenburg (von einer Burg ist hier leider nicht mehr viel zu sehen) beginnt ein sehr verwunschener Wald mit lauschigem Bachlauf:

tharandter wald

Am nächsten Tag ging es nach Rechenberg. Dort zunächst auch in den Regen geratend, gönnte ich mir eine Gulaschsuppe in der gleichnamigen Brauerei. Danach ging ich noch einmal los, einen recht steilen Berg hinauf und auf teils breiten, teils aber auch sehr romantischen Wegen:

rechenbergDer Höhepunkt des Urlaubs folgte am vorletzten Tag, wo ich die Drachenhöhle in Syrau besichtigte. Es handelt sich um eine wunderschöne Tropfsteinhöhle mit riesigem Untertagesee, tollen Tropfsteinen und Sinterfahnen. Eine Fotoerlaubnis wollte ich nicht kaufen und griff lieber gleich zur DVD. Doch draußen durfte man fotografieren, und der allgegenwärtige Drache durfte auch mit drauf:

Nach so vielen Ereignissen und gelaufenen Kilometern ist verständlich, dass der letzte Urlaubstag fürs Beinehochlegen und Postkartenbemalen drauf ging. Auf jeden Fall ist das Erzgebirge ein lohnendes Reiseziel!

Eine viertel Stunde mit Selbstbaueffekten und Pink Floyd

Eigentlich war eine ganz andere Set-Liste geplant: Zwei Stücke der französischen Chanson-Sängerin Barbara. Diese Stücke waren geprobt, doch am Tag der Show – heute – hatte ich dann keine große Lust mehr auf die traurige und langsame Gangart der Dame Brune, wie Barbara auch genannt wird.

So änderte ich kurzerhand die Pläne und sattelte auf flottes und stimmungsvolles Liedgut der Lichtshowband schlechthin – Pink Floyd – um. Laut Zuschauerreaktionen konnte das ungeprobte Ergebnis sich sehen lassen.

Besonders häufig kam der mehrfarbige Laser zum Einsatz. Aber auch die neue Aufstellung der Selbstbaueffekte war spannend. Denn so kam eine halbe Spiegelkugel auf der Weichenlaterne erstmalig zum Einsatz. Da oben im Leuchtturm statt vielen kleinen Spiegeln (an einem Miniaturelefanten verklebet) nun ein drehbarer Kosmetikspiegel seine Deinste tut, konnte ich sowohl ins Zimmer, als auch auf die Spiegelkugel schwenken wie bei einem handbetriebenen Scanner.

Die Setlist (15 Minuten Dauer) seht ihr hier:

  • Pink Floyd: One of these Days
  • Pink Floyd: Comfortably Numb
One of these Days

One of these Days

Comfortably Numb

Comfortably Numb

Comfortably Numb

Comfortably Numb

Mit Logiergästen und buntem Licht in den Frühling

Da ich übers Wochenende Besuch aus Bayern und am Samstag noch ein paar mehr Gäste hatte, standen an dem Tage alle Zeichen auf Lichtshow.

In der Potsdamer Wohnung genießen Lichtshows noch keine lange Tradition. Sie wurden erst möglich, als ich das fürs relativ kleine Zimmer viel zu ausladende Stativ in den Keller verbannte. Selbst gebaute Lichteffekte übernehmen seitdem einen großen Part der Show. Den Rest erledigt der äußerst vielseitige 7-Farb-Laser.

Mit einer antiken Zugschlussleuchte aus dem 19. Jahrhundert und dem selbst gebauten Weichensignal war für Zugfans einiges Sehenswertes dabei. Neu war auch das kurze Stück Truss, auf dem die Zugschlussleuchte trohnte. Das lange sowie das kurze Stück Truss waren mit bedrucktem Papier in Burgmauoeroptik verkleidet.

Der Witz an der Unternehmung war nicht nur die Mischung aus Selbstbau-Lichteffekten und Vielfarb-Laser, sondern auch die Musikauswahl, die wieder einmal nur von Pink Floyd stammte.

So sah das nur 20-minütige Set aus:

  • Pink Floyd: Signs of Life
  • Pink Floyd: Learning to Fly
  • Pink Floyd: Sum
  • Pink Floyd: On the Turning Away

Hier nun einige Fotos:

Bei Learning to Fly bestimmen leuchtende Bahnsignale das Bild (obwohl es ums Fliegen geht).

Bei Learning to Fly bestimmen leuchtende Bahnsignale das Bild (obwohl es ums Fliegen geht).

Der Laser und Floyd-Droid erleuchten das Instrumental Sum.

Der Laser und Floyd-Droid erleuchten das Instrumental Sum.

Eine der vielen Lichtstimmungen zum Klassiker On the Turning Away.

Eine der vielen Lichtstimmungen zum Klassiker On the Turning Away.

Erste Lichtshows in Potsdamer Wohnung – das Doppelpack zum Jahresende

An gleich zwei Abenden hintereinander (30. und 31. Dezember 2014) habe ich für wechselnde Gäste eine nur wenige Nächte zuvor erdachte und geprobte Show aufgeführt. Es waren die ersten Lichtshows in der Potsdamer Bude und der Einfall dazu kam so spontan, dass er selbst mich überracht hat.

Die Musik stammte ausschließlich von Pink Floyds Album “The Endless River”, welches im Jahr 2014 völlig überraschend von den verbleibenden Pink Floyd-Musikern Gilmour und Mason veröffentlicht worden war. Da es fast ausschließlich instrumentale Stücke – zumal im Pink Floyd-Sound – enthält, ist es für Lichtshows sehr interessant.

Gleich drei selbst gebaute Lichteffekte wurden das erste Mal vor Publikum eingesetzt: Sowohl die bereits 2 Jahre alte Nebelrampe, als auch jüngere Bauten wie das Bahn-Weichensignal und der Floyd-Droid. Wie diese Effekte gebaut wurden, seht ihr hier.

Mit nur 10 Minuten Länge war die Vorführung besonders kurz. Doch in der Kürze liegt manchmal auch die Würze. Die musikalische Zutatenliste sah an beiden Abenden so aus:

  • Pink Floyd: Sum
  • Pink Floyd: Allons-y (1)
  • Pink Floyd: Autumn ‘68
  • Pink Floyd: Ebb and Flow
Weichenlaterne und Floyd-Driod erlebten ihre Jungfernfahrt

Weichenlaterne und Floyd-Driod erleben ihre Jungfernfahrt

Ausschließlich selbst gebaute Lichteffekte erhellen den Raum - unter ihnen die selten zu sehende Nebelrampe

Ausschließlich selbst gebaute Lichteffekte erhellen den Raum - unter ihnen die selten zu sehende Nebelrampe

Laser und Leuchtturm harmonieren gegen Ende der Show

Laser und Leuchtturm harmonieren gegen Ende der Show